Erziehung durch Bewegung. In der Motopädagogik wird die Bewegung als Medium eingesetzt, um pädagogisch-erzieherische Ziele zu erreichen. Das heißt, die pädagogischen Überlegungen stehen im Vordergrund, wie z.B. die Förderung der Gruppenfähigkeit (soz. Kompetenz), Entwicklung des Selbstkonzeptes (Selbstbewusstseins, Selbstsicherheit, Vertrauen an die eigene Person gewinnen, Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen und der Umgang damit) und das Ganze in einem Gruppen(Sozialen)-Kontext. Auch die Kontrolle des eigenen Verhaltens und vieles Mehr gehören zur motopädagogischen Förderung.
In diesem Konzept macht man sich den Regelkreis Bewegung-Emotionen-Bewegung-Emotionen zu nutze. Die Motorik-Bewegung hat einen Einfluss (positiven oder aber negativen) auf unsere Psyche, Geist und Seele. Und unsere psychisch-emotionellen Zustände haben wiederum Einfluss auf unsere Motorik. Wenn diese Zusammenhänge bekannt sind, kann der Spezialist einen positiven, also fördernden Einfluss auf die psychische (Wahrnehmung und Denken, und auch auf die affektiven und rationalen Motive des Verhaltens und Handelns), auf die sensorische (Sinnesorgane betreffend) und motorische Vorgänge und Funktionen nehmen.
Motopädagogisch-psychomotorische Entwicklungsförderung hilft Kindern schneller und erfolgreicher den wachsenden Erwartungen der Gesellschaft, des Kindergartens und der Schule (später auch im erwachsenen Leben) gerecht zu werden.
Es trägt wesentlich zur Ausbildung einer stabilen, selbstbewussten, kompetenten und autonomen Persönlichkeit bei.
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