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Motopädagogik

setzt sich zusammen aus den Begriffen Motorik (Bewegung) und Pädagogik (Erziehung) und bedeutet demnach soviel wie “Erziehung durch Bewegung”.

Also, in der Motopädagogik steht die Pädagogik im Vordergrund.

Die Bewegungsangebote und das Materialangebot, werden als Mittel eingesetzt, um ein bestimmtes erzieherisches Ziel zu erreichen z.B. zur Verbesserung der Kulturtechniken.
Ein besonderes Anliegen der Motopädagogik ist die Förderung von sozialem Verhalten.

Dem zu Folge sind Motopäden Bewegungs- Erziehungspezialisten, die bewusst, planvoll, methodisch und zielgerichtet vorgehen, um gewünschte Verhaltensenderungen zu erreichen.

Und Psychomotoriker

sind Spezialisten, die es verstehen Situationen zu arrangieren, in denen der Zusammenhang von Wahrnehmen, Erleben und Handeln gefördert wird. Wobei einerseits, die Autonomie und die Selbstbestimmung der Klienten von primärer Bedeutung sind, anderseits die Intuition und die Kreativität des Psychomotorikers neben seiner beruflichen Kompetenz in den Vordergrund treten.

In der Praxis verschmelzen jedoch die Grenzen zwischen Motopädagogik und Psychomotorik. Motopäden arbeiten psychomotorisch und Psychomotoriker pädagogisch-erzieherisch. Deshalb werden immer öfter in der Fachliteratur beide Begriffe als gleichbedeutend verwendet.

Weitere Informationen, sowie eine detailierte Berufsbeschreibung und Bilder zur Motopädagogik finden Sie bei der Bundesagentur für Arbeit.