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Unsere Philosphie

Wir arbeiten vor dem Hintergrund eines systemisch-konstruktivistischen Weltbildes.

Wir vertreten die Meinung, dass All das, was wir wissen, können und worüber wir Auskunft geben können, unsere ganz eigenen, subjektiven Wahrnehmungen und Bewertungen sind, die wiederum eine Keimzelle für antizipierende und für reflektierende Wirklichkeitskonstruktionen eines Individuums bilden. Wobei das vorhandene Wissen und die (unter dem Einfluss neuer Wahrnehmungen und neuer Erfahrungen) daraus resultierende Konstruktion der Wirklichkeit einer reziproken Dynamik unterworfen sind.

Das Bewusstsein von der Existenz vieler Wahrheiten könnte im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen helfen, den autodidaktischen Ansatz besser zu verwirklichen. Die Grundaussage einer solchen Haltung könnte dann sein: Sag du mir, wie du glaubst, dass du am besten Fortschritte machen kannst (Lernen, oder das Leben wieder in den Griff bekommen, oder bessere Leistung für deinen Betrieb bringen)! Sag du mir, was ich dazu tun kann, dass es gelingt. Solche Grundhaltung ist nichts Neues. Das altbewährte Arbeitsprinzip von Maria Montessori lautete doch: Hilf mir, es selbst zu tun! Man kann nach Gregory Batson sagen: Führe mich zum Wasser, wenn ich Durst habe, trinken werde ich schon selbst.
Bezogen auf die Erwartung der Teilnehmer unserer Seminare heißt das:
Den Teilnehmern werden Kompetenzen vermittelt um ein eigenes individuell spezifisches, psychomotorisches Handel zu entwickeln.
Das erreicht man, wenn die Klienten bewusst und selbstbestimmend bei der psychomotorischen Förderung Teilnehmen.
Im Verlaufe unseren Maßnahmen werden sich die Teilnehmer aktiv mit seinem Selbst- und seinem Idealbild auseinandersetzen, um zu dem gewünschten Ergebnis zu gelangen. Dabei sollen sie die sozial-pädagogischen Grundhaltungen unterstützen.
  1. Einfühlendes Verstehen (Empathie)
  2. Unbedingte Wertschätzung und emotionale Wärme
  3. Echtheit und Kongruenz.