Auch Kinder, die weniger geschickt sind und für bestimmte Aufgaben etwas mehr Zeit benötigen, sind aktive, konstruktive und kooperative Lerner, die als Akteure ihrer Entwicklung selbst darüber bestimmen, welche Lerngegenstände sie wahrnehmen und verarbeiten, um ihre eigenen Strukturen weiter zu entwickeln.
Die Stärken, Schwächen und Eigenarten jedes Kindes sollen wahrgenommen und genutzt werden.
nimmt Abschied von homogenen Lerngruppen und des Lernens im Gleichschritt. In der Psychomotorik werden Bewertungs- und Selektionsmassstäbe stets hinterfragt.
Die immer noch vorherrschende Mittelschichtsorientierung der Schule hat keinen Platz mehr in der Psychomotorik und in der Sportpädagogik.
Grundsätzliche Orientierungspunkte sind dabei ein humanistisches Menschenbild und eine demokratische Gesellschaftsvorstellung. Letztere drückt sich in dem Verzicht auf defizitorientierte Förderprogramme zu Gunsten der kooperativen und Programme der Inklusionspädagogik, sowie in der Interpretation der psychomotorisch-motopädagogischer Förderung als kultureller Kristallisationspunkt im Erziehungsprozess aus